Dabu Flow AG
DabuSoft Pro Handbuch

Eine Suchabfrage stellen

Du willst nicht einen Datensatz finden, sondern alle, auf die etwas zutrifft.

Der Suchmodus ist eine leere Maske, die du wie einen Datensatz ausfüllst. Eine Regel entscheidet, wie deine Eingabe gelesen wird — und wer sie kennt, sucht ab da kürzer.

Du suchst nicht einen bestimmten Datensatz, sondern alle, auf die etwas zutrifft: alle Kundinnen im Kanton Bern, alle Rechnungen aus dem letzten Quartal, alle Artikel einer Marke.

Dafür gibt es den Suchmodus — eine leere Maske, die du wie einen Datensatz ausfüllst. Was du hineinschreibst, ist kein Wert, sondern eine Bedingung.

So stellst du eine Abfrage

  1. Geh in das Modul, in dem die Daten liegen, die du am Ende sehen willst.
  2. Klick auf das weisse Lupen-Symbol oben links und wähl «Suchenmodus aktivieren». Auf der Tastatur geht es mit cmd+F oder ctrl+F.
  3. Trag in ein Feld ein, wonach gesucht werden soll.
  4. Klick auf «Suchen» oder drück die Eingabetaste.

Deine neue Ergebnismenge ersetzt die vorherige — was du davor gefunden hattest, ist weg. Sind es mehrere Treffer, landest du in der Listenansicht.

Im Suchmodus sieht der Bildschirm anders aus

Sobald der Suchmodus an ist, verschwindet fast alles: die Modulliste am linken Rand, die Tasten für Aktionen, Drucken, Neu und Löschen, die Pfeile für den Verlauf. Übrig bleiben die leere Maske und die Suchleiste oben.

  • Du kannst von hier nirgends hingehen. Kein Modulwechsel, keine Aktion, kein neuer Datensatz — der Weg hinaus führt über «Suchen» oder «Abbrechen».
  • Du siehst immer die Detailansicht, auch wenn du aus der Listenansicht gekommen bist. Gesucht wird in Feldern, und die stehen dort.

Wenn dir also auffällt, dass die Hälfte des Bildschirms fehlt: das ist der Suchmodus und kein Fehler. Nach der Suche ist alles wieder da.

Die Regel, die fast alles erklärt: gesucht wird der Wortanfang

Schreibst du ein Wort in ein Feld, findet DabuSoft Pro Datensätze, in denen ein Wort so beginnt — nicht solche, in denen genau dieses Wort steht. Gross- und Kleinschreibung spielen keine Rolle, die Reihenfolge auch nicht; jedes eingetragene Wort muss aber irgendwo im Feld vorkommen.

«Hans Meier»
findet «Meier Hans», «Hans Meier», «Hansjörg Meier» und «Hans Meier-Klöti»
«ge so»
findet «Gertrud Sommer», «Sonja Gerber», «Gemeinde Solingen» und «Gerd Sonntag»

Die zweite Zeile ist der Handgriff, der am meisten Zeit spart. Zwei Silben genügen, wo du sonst den ganzen Namen tippst — und du musst nicht wissen, ob die Kundin sich «Gertrud» oder «Gerti» schreibt.

Mehrere Felder gleichzeitig

Füllst du mehrere Felder derselben Abfrage, müssen alle Bedingungen zutreffen. Jedes weitere Feld macht die Menge kleiner, nie grösser.

Was du einträgst
In welches Feld
Was übrig bleibt
Meier
Name
alle Meier
Frau
Anrede
von denen die Frauen
Deutsch
Sprache
von denen die deutschsprachigen

Zwei Werte im selben Feld gehen dagegen nicht — also nicht «Meier oder Müller». Dafür führst du zwei Abfragen nacheinander aus und legst die Ergebnisse zusammen.

Für eine neue Abfrage lohnt sich diese Reihenfolge: erst das Feld füllen, das am meisten aussortiert, nachsehen, wie viele herauskommen — dann das nächste dazu. So siehst du sofort, welches Kriterium zu viel weggenommen hat.

Was steht überhaupt drin? Der Feldindex

Manchmal ist die Frage vor der Frage die schwierige: wie ist das bei uns geschrieben? Statt zu raten, kannst du dir zeigen lassen, welche Werte in einem Feld bereits vorkommen — das ist der Feldindex.

  1. Aktivier den Suchenmodus.
  2. Klick in das Feld.
  3. Drück cmd+i oder ctrl+i.
  4. Wähl einen Wert aus der Liste und klick auf «Einfügen».
  5. Führ die Abfrage aus.

Zeichen, die etwas anderes bedeuten

Ein paar Zeichen sind für besondere Suchen reserviert. Tippst du sie in ein Feld, werden sie als Anweisung gelesen und nicht als Text:

  • # @ * = ! ? ... \ // "

Willst du nach dem Zeichen selbst suchen, setz den Suchbegriff in Anführungszeichen. Was jedes einzelne Zeichen tut und wofür sich das lohnt, steht auf der Seite zu den Suchoperatoren.

Wenn nichts oder das Falsche herauskommt

Was du siehst
Woran es liegt
Viel mehr Treffer als erwartet
Gesucht wird der Wortanfang. «Mei» findet «Meier», «Meister» und «Meinrad». Schreib mehr vom Wort, oder nimm den Operator für das ganze Wort.
Gar nichts gefunden, obwohl es den Datensatz gibt
Im Suchbegriff steht eines der reservierten Zeichen und wird als Anweisung gelesen. Setz den Begriff in Anführungszeichen.
Ein Datum findet nichts oder das Falsche
Das Datum steht in einem Textfeld. Eine Datumssuche gehört in ein Datumsfeld, sonst stimmen die Ergebnisse nicht.
Du wolltest «das eine oder das andere» und bekommst nichts
Mehrere Felder einer Abfrage wirken zusammen, nicht wahlweise. Für ein Oder brauchst du zwei Abfragen nacheinander.
Deine vorherige Liste ist verschwunden
Eine neue Abfrage ersetzt die alte Ergebnismenge. «Alle zeigen» bringt alle Datensätze zurück, nicht die Liste von vorhin.

Handgriffe, die viel Zeit sparen

  • Zwei Silben statt des ganzen Namens: «ge so» ist kürzer als «Gertrud Sommer» und findet auch «Gerti».
  • Nach dem Modulwechsel bringt dich cmd+F ohne Maus in die leere Suchmaske.
  • Weisst du nicht, wie ein Wert erfasst wurde, hol ihn dir mit cmd+i aus dem Feld statt zu raten.
  • Bevor du eine lange Abfrage tippst: prüf, ob dir die Schnellsuche oder ein Rechtsklick auf einen Wert schneller ans Ziel bringt.

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