Firmengruppen
Manche Kunden sind eine Firma. Andere sind ein Dutzend — ein Konzern, eine Holding, ein Grossverteiler. Für dich sind sie ein Kunde, und genau das bildet die Firmengruppe ab.
Diese Seite ist ein Sammelbild: sie zeigt, was die Firmen einer Gruppe zusammen umsetzen und bezahlt haben, in welcher Währung, gegenüber einem zweiten Jahr — und wen du dort überall kennst. Gepflegt wird woanders; hier wird gelesen.
Die Klammer über mehreren Firmen
Drei Ebenen liegen übereinander, und die Firmengruppe ist die oberste. Damit beantwortet sie die Frage, an der ein einzelner Adressdatensatz scheitert: was macht dieser Kunde insgesamt bei uns?
Über der Gruppe folgt nichts mehr: es gibt keine Gruppe von Gruppen. Und eine Firma gehört zu höchstens einer Gruppe. Das hält die Sache lesbar — wer eine Struktur mit Zwischenebenen abbilden will, bildet sie über die Namen ab, nicht über Untergruppen.
Eine Seite zum Lesen, nicht zum Pflegen
Fast alles, was hier steht, ist gerechnet: die Umsätze, die Zahlungen, die Liste der Firmen, die Liste der Personen. Diese Werte kommen von den Firmen der Gruppe und lassen sich hier nicht ändern — änderst du etwas an einer Rechnung, steht es beim nächsten Blick auch hier. Der Gruppendatensatz selbst gehört dagegen dir: sein Name, die zehn freien Felder rechts und die «Notizen».
Links steht die Spalte «Firmengruppe» mit den Gruppen, die du gerade gefunden hast; die offene ist blau hinterlegt. Ein Klick wechselt zu ihr. Über der Liste stehen die üblichen Tasten — das Zahnrad und der Drucker öffnen hier ein leeres Menü, weil dieses Modul weder Aktionen noch Druckjobs hat. Das ist kein Fehler; was du auswerten willst, druckst du aus den Rechnungen oder aus dem Debitor.
Zwei Jahre nebeneinander — ohne einen Bericht zu starten
Der Einkaufsleiter des Konzerns ruft an und will wissen, wie das Jahr gegenüber dem letzten läuft. Du öffnest die Gruppe, und die Antwort steht schon da: zwei Blöcke — «Rechnungen» und «Zahlungen» —, je drei Währungszeilen, je vier Spalten.
Die beiden Jahreszahlen sind Auswahlfelder, keine Berichtsparameter. Du wechselst das Jahr, und die Zahlen stehen sofort neu da — kein Suchlauf, keine Wartezeit. Dahinter steckt kein Filter: die Jahreszahl ist Teil des Wegs, auf dem das Programm die Rechnungen überhaupt findet. Deshalb kostet der Wechsel nichts.
Ausgewertet werden drei Währungen fest: CHF, EUR und USD. Das ist eine bewusste Grenze — was sofort auf dem Schirm stehen soll, ist fest gebaut und dafür begrenzt. Fakturierst du in einer vierten Währung, liefert ein Bericht die Zahlen; die drei Zeilen hier bleiben dann leer.
Alle Ansprechpartner des ganzen Konzerns auf einer Liste
Der zweite Reiter zeigt jede Person jeder Firma der Gruppe — mit «Firma», «Ort», «Vorname», «Name», «Funktion» und «Abteilung». Das ist die Antwort auf wen kennen wir dort eigentlich?, und sie ist bei einem Konzern mit zwölf Standorten schnell zwei Bildschirme lang.
Jede Zeile ist eine Taste und führt zu dieser Person in den «Adressen». Fehlt dir das Recht, die Adressen zu sehen, ist die Taste nicht da — die Liste bleibt lesbar, der Sprung entfällt.
Dieselben Preise für alle Firmen der Gruppe
Das ist der eigentliche Nutzen im Verkauf: du vereinbarst mit dem Konzern einen Rabatt und willst ihn nicht zwölfmal erfassen. Der Weg führt nicht über diese Seite, sondern über den Kunden: im Reiter «Individuelle Preise» und im Reiter «Positions-Rabatte» führt das Menü über der Liste zu «Auf ganze Firmengruppe übertragen».
Ausgerollt, nicht vererbt — und der Unterschied ist der ganze Punkt. Die Preise werden auf jede Firma der Gruppe kopiert. Danach steht jede Firma für sich: du kannst bei einer einzelnen abweichen, ohne die anderen anzufassen. Die Gruppe zwingt niemanden.
Wenn nichts oder das Falsche herauskommt
Handgriffe, die viel Zeit sparen
- Die zehn freien Felder. Rechts stehen «Feld 1» bis «Feld 10» — zehn Felder, die dein Betrieb selbst beschriftet. Was für eure Konzernkunden gilt und sonst nirgends hinpasst, gehört dorthin.
- Der Name ist die Suche. Deine Anwender nennen dieselbe Sache Konzern, Holding oder Gruppe. Ein Name, den alle wiedererkennen, spart jede zweite Rückfrage.
- Von der Personenliste direkt in die Adresse. Ein Klick auf eine Zeile im Reiter «Kontaktpersonen» öffnet den Kontakt — der schnellste Weg zu Telefonnummer und Verlauf.
- Zwei beliebige Jahre. Das zweite Feld ist nicht an das Vorjahr gebunden: für einen Vergleich mit einem weiter zurückliegenden Jahr wählst du dieses Jahr direkt.