Exportieren von Bildern
Du brauchst Bilder aus dem Programm heraus — ein einzelnes, oder alle Artikelbilder für den Webshop.
In eine Tabelle passen Bilder nicht. Dafür gibt es zwei eigene Wege, und eine Regel für die Dateinamen, die du besser nicht änderst.
Warum ein Bild nicht in eine Tabellenspalte geht
Der Webshop-Betreuer braucht die Artikelbilder, und zwar alle auf einmal. Der Versuch geht meistens so: Artikel exportieren, und in der Excel-Datei soll neben Nummer und Bezeichnung eine Spalte mit dem Bild stehen. Diese Spalte bleibt leer, und das hat einen Grund, der sich lohnt zu kennen.
Bilder anzeigen kann Excel sehr wohl — sie liegen dort aber nicht in den Zellen. Eine Tabellendatei hat zwei Ebenen: unten das Raster mit den Werten, darüber eine durchsichtige Zeichenfläche. Text, Zahlen, Datum und Zeit sind Werte und stehen im Raster. Ein Bild liegt auf der Fläche darüber und ist an eine Position geheftet — es steht über der Zelle, nicht in ihr.
Daraus folgt, warum der Export die Spalte leer lässt: er füllt Zellen, und für ein Bild gibt es keine. In der Datenbank ist ein Bild ein Feld eines Artikels und gehört zu ihm. In einer Tabelle wäre es eine Dekoration ohne Zugehörigkeit. Nicht das Bild fehlt beim Export, sondern sein Bezug — und ein Bild ohne Bezug nützt der Gegenseite nichts.
Ein einzelnes Bild herausnehmen
Rechtsklick auf das Bild, dann «Feldinhalte exportieren...». Das Fenster fragt nach Dateiname und Ort, und danach liegt die Datei dort, wo du sie hingelegt hast.
Artikelbilder in Mengen
Artikelbilder sind in einem Handelsbetrieb kein Beiwerk, sondern Ware. Für den Webshop, für den Katalog, für einen Vertriebspartner — jedes Mal geht es um hunderte Bilder auf einmal. Dafür gibt es im Modul «Artikel» zwei fertige Aktionen.
- Ins Modul «Artikel» wechseln.
- Die Artikel suchen, deren Bilder du brauchst — was du gefunden hast, geht hinaus.
- Auf das gelbe Aktions-Symbol im Kopfbereich klicken.
- «Exportieren ...» wählen.
- «Orginalbild ...» oder «Vorschaubilder ...» ausführen und den Anweisungen folgen.
Warum die Dateinamen so aussehen, wie sie aussehen
Die Namen der Bilddateien setzt das Programm selbst zusammen, aus der Artikelnummer und dem Namen des Bildfeldes. Das sieht auf den ersten Blick technisch aus und ist der wichtigste Teil des ganzen Exports.
Und damit schliesst sich der Bogen zum Anfang. Was der Tabelle fehlt, ist der Bezug zwischen Bild und Artikel — hier steht er im Dateinamen. Was das Format nicht tragen kann, wird in etwas gelegt, das es ohnehin transportiert.
Denn am anderen Ende sitzt selten ein Mensch, der die Bilder von Hand zuordnet. Dort läuft ein Programm, das aus dem Dateinamen lesen muss, zu welchem Artikel ein Bild gehört und welche Rolle es dort spielt — Hauptbild, Detailbild, Verpackung. Beides steht im Namen, und deshalb funktioniert die Zuordnung ohne einen einzigen Handgriff.
Und die Namen bestimmst du selbst
Der zweite Teil des Dateinamens ist die Beschriftung des Bildfeldes, so wie sie am Bildschirm steht. Im Standard heissen die Felder «Hauptbild», «Bild 2», «Bild 3» und so weiter — und genau das steht dann auch in den Dateinamen.
Der Aufwand lohnt sich vor dem ersten grossen Export. Sind die Namen einmal vergeben, tragen sie jede spätere Lieferung — und wer sie später ändert, ändert damit auch die Namen aller Dateien, die danach entstehen. Deine Gegenseite sollte also von der Änderung wissen.
Zwei Zeichen verträgt ein Dateiname nicht: Doppelpunkt und Schrägstrich. Stehen sie in der Beschriftung, ersetzt das Programm sie beim Export durch Punkt und Unterstrich. Aus «Bild gross/klein» wird «Bild gross_klein» — kein Fehler, aber gut zu wissen, wenn die Gegenseite die Namen maschinell liest.
Bilder aus anderen Modulen
Die beiden Mengen-Aktionen gibt es bei den Artikeln, weil dort der Bedarf entsteht. Brauchst du dasselbe an einer anderen Stelle — Bilder zu Objekten, zu Mitarbeitenden, zu Projekten —, dann baut der Support die passende Aktion. Der Weg ist derselbe, das Namensschema wird auf die Nummer angepasst, die dort die Zuordnung trägt.