Dabu Flow AG
DabuSoft Pro Handbuch

Datenaustausch über ein API

Manche Daten wandern ohne dein Zutun: Artikel in den Webshop, Adressen ins Newsletter-Werkzeug, Zahlungen vom Zahlungsdienst herein.

Dabei entsteht keine Datei. Die beiden Programme reden direkt miteinander — einmal eingerichtet, dann laufend.

Kein Export, sondern eine Leitung

Die Artikel sollen im Webshop stehen, und zwar mit den Preisen von heute. Du könntest sie exportieren, die Datei hochladen und das jeden Morgen wiederholen. Oder die beiden Programme reden direkt miteinander — dann entfällt die Datei, und mit ihr der Morgen.

Export
Schnittstelle
Was entsteht
eine Datei
nichts, was du anfassen kannst
Wer stösst es an
du
meistens auch du — ein Zeitplan ist möglich
Wo es läuft
an deinem Arbeitsplatz
auf dem Server, im Hintergrund
Was du davon siehst
die Datei auf deinem Rechner
dass die Daten drüben stimmen

Jede Leitung hat ihre Richtung

Manche Anbindungen arbeiten in beide Richtungen: Artikel gehen zum Webshop, Bestellungen kommen zurück. Andere laufen in eine einzige — von einem Zahlungsdienst holt das Programm die Zahlungen ab und schickt nichts dorthin.

Angestossen wird von Hand, gearbeitet wird auf dem Server

Eine Übertragung lässt sich nach einem Zeitplan starten. In der Regel stösst sie aber ein Mensch an — und dann läuft sie auf dem Server im Hintergrund weiter, während du an deinem Arbeitsplatz weiterarbeitest.

Der erste Grund ist der Zwischenzustand. Wer hundert Artikel umpreist, hat zwischen dem ersten und dem letzten einen Bestand, der weder der alte noch der neue ist. Läuft genau dann eine Übertragung los, gehen halbfertige Artikel hinaus — mit falschen Preisen, oder in einer Form, die der Webshop gar nicht annimmt. Und ein Fehler, der das Haus verlassen hat, lässt sich nicht mit einem zweiten Lauf zurückholen.

Der zweite Grund spart dir Handgriffe, statt welche zu machen. Wenn du Bestellungen, Zahlungen oder Anmeldungen bearbeiten willst, holst du sie in derselben Bewegung ab, in der du anfängst — und siehst sofort am Bildschirm, was hereingekommen ist. Oder eben, dass nichts da ist.

Von Hand angestossen
Automatisch
Wann
Am Anfang der Arbeit, die du ohnehin beginnst
Irgendwann
Was du tust
Einen Handgriff, und das Ergebnis steht vor dir
Nachsehen, ob etwas gekommen ist — jedes Mal, auch wenn nichts kam
Die Frage «ist etwas da?»
Ist mit dem Anstoss beantwortet
Bleibt offen

Eine Automatik spart an dieser Stelle also keine Arbeit, sie verlagert sie: aus einem Handgriff wird eine Kontrollaufgabe, die vorher niemand hatte. Der Abruf gehört zum Arbeitsgang, nicht davor.

Wann doch ein Zeitplan läuft

Für manche Übertragungen ist der Zeitplan das Richtige, und der Bestandsabgleich ist das Musterbeispiel. Eine Bestandszahl hat keinen Zwischenzustand — sie ist zu jedem Zeitpunkt gültig. Und niemand wartet darauf: sie soll drüben laufend stimmen, nicht dann, wenn jemand hinsieht.

Dass die Arbeit danach auf dem Server stattfindet und nicht an deinem Rechner, hat einen praktischen Grund: der Server hat die Daten direkt vor sich. Bei dreitausend Artikeln spart das jede einzelne Nachfrage über die Leitung — und dein Bildschirm bleibt bedienbar, statt für Minuten stillzustehen.

Was heute schon angebunden ist

Diese Anbindungen sind gebaut und im Einsatz. Ob eine davon bei dir läuft, hängt an deiner Einrichtung — nicht jede ist überall eingeschaltet.

Wofür
Beispiele
Newsletter und Mailversand
brevo, Mailchimp
Webshop
Shopify
Handelspartner und Marktplätze
Ayyah, Digitec
Veranstaltungen und Anmeldungen
Eventwide
Zahlungen
Payrexx — von dort holt das Programm die Zahlungen ab
Dateiablage bei einem Partner
Übergabe über einen Dateiserver

Daneben gibt es Anbindungen, die im Hintergrund arbeiten und die du nie als solche bemerkst — die Übersetzung von Textfeldern etwa, oder das Nachschlagen von Koordinaten zu einer Adresse.

Eine Schnittstelle wird eingerichtet, nicht angeschaltet

Vor der ersten Übertragung steht Arbeit auf beiden Seiten. Bei uns wird die Anbindung angelegt und festgelegt, welches Feld welchem entspricht. Auf der Gegenseite muss ein Zugang bestehen, der Daten von hier annehmen darf.

Wer
Was zu tun ist
Der Support
die Anbindung anlegen, die Felder einander zuordnen, die Zugangsdaten hinterlegen
Die Gegenseite
einen Zugang erstellen und freigeben, damit Daten von hier ankommen dürfen
Du
sagen, was übertragen werden soll und wie oft — und danach die Ergebnisse prüfen

Woran du siehst, was übertragen ist

Beim Export bleibt eine Datei zurück, die du ansehen kannst. Bei einer Schnittstelle bleibt nichts zurück — deshalb steht der Stand am Datensatz selbst, und zwar an zwei Stellen: einzeln und in der Menge.

Beim einzelnen Datensatz: die Karte «Cloud»

Links stehen alle Anbindungen untereinander, jede mit dem Datum ihres letzten Laufs. Du wählst eine aus, und rechts erscheinen ihre Werte: wann zuletzt übertragen wurde, wann der Bestand zuletzt abgeglichen wurde, und die Angaben, die drüben gespeichert sind. Graue Zeilen sind Anbindungen, die es gibt, die aber für diese Daten nicht laufen.

Die oberste Zeile heisst «Webstatus», und sie ist die wichtigste: dort steht die Rückmeldung der Gegenseite. Alles andere auf dieser Karte schreiben wir — Zeitstempel, Nummern, übertragene Texte. Der Webstatus kommt von drüben und sagt dir, ob der Datensatz angenommen wurde.

Zwei weitere Karten stehen am unteren Rand. «Bilder» stellt jedes Bild zweimal nebeneinander: links deine Fassung mit ihrem Datum, rechts die drüben gespeicherte mit ihrem. Ein Blick genügt, um zu sehen, ob beide übereinstimmen. «JSON» zeigt die Antwort der Gegenseite im Wortlaut — dorthin gehst du, wenn du wissen musst, was wirklich angekommen ist.

In der Menge: die Liste «Webstatus»

Über das Listen-Menü kommst du zur Ansicht «Webstatus». Oben wählst du die Anbindung, und die Liste zeigt für alle gefundenen Datensätze deren Stand — wann zuletzt übertragen wurde und was drüben steht.

In dieser Liste ist «Webstatus» eine eigene Spalte. Damit siehst du die Rückmeldungen vieler Datensätze nebeneinander — und erkennst, ob ein Problem einen einzelnen Artikel betrifft oder den ganzen Lauf.

Wenn nichts oder das Falsche herauskommt

Auffallen tut ein Fehler meist drüben — ein Artikel fehlt im Shop, eine Bestellung kommt nicht an. Der erste Blick geht deshalb an die Karte «Cloud» des betroffenen Datensatzes: steht dort ein Datum, war er schon einmal unterwegs. Steht keines, war er es nie.

Was du siehst
Woran es liegen kann
Was hilft
Ein Artikel steht drüben nicht
Er war beim letzten Lauf noch nicht freigegeben, oder ein Pflichtfeld fehlt
Den Artikel ansehen und mit einem prüfen, der drüben steht
Nichts kommt mehr an
Der Zugang auf der Gegenseite ist abgelaufen oder wurde zurückgezogen
Support — Zugangsdaten erneuern lassen
Ein Feld kommt drüben falsch an
Die Zuordnung der Felder passt nicht mehr, etwa nach einer Änderung auf der Gegenseite
Support, mit einem Beispiel: welcher Datensatz, welches Feld, was steht drüben
Alles kommt doppelt an
Ein Lauf wurde wiederholt, ohne dass die Gegenseite es erkannte
Support, und drüben nichts von Hand löschen, bevor die Ursache klar ist

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