Unterstützte Dateiformate
Beim Sichern fragt das Fenster nach dem Typ und nach dem Zeichensatz. Zwei Entscheidungen, die darüber bestimmen, ob die Gegenseite deine Datei lesen kann.
Excel für Menschen, CSV für Programme — und im Zweifel fragst du die Gegenseite, was ihr Programm erwartet.
Welches Format für welchen Zweck
Die Treuhänderin sagt «schick mir das als Excel», der Webshop-Betreuer sagt «CSV bitte, mit Semikolon». Beim Sichern fragt das Fenster unten nach dem Typ — hier entscheidest du dich.
Der Zeichensatz entscheidet über alle Umlaute
Bei Textdateien fragt das Fenster zusätzlich nach dem Zeichensatz. Diese Wahl entscheidet, ob «Zürich» auf der Gegenseite als «Zürich» ankommt oder als etwas anderes. Zur Auswahl stehen unter anderem Windows-ANSI, Macintosh, ASCII, Unicode in zwei Fassungen sowie Zeichensätze für Japanisch, Chinesisch und Koreanisch.
Dass alte Zeichensätze weiterleben, ist kein Versäumnis der Gegenseite. Buchhaltungen und der elektronische Belegaustausch hängen an Systemen, die seit Jahrzehnten laufen und die niemand anfasst, solange sie ihre Arbeit tun. Wer dort mitspielt, richtet sich danach.
Formate, die eine Branche vorschreibt
Neben den allgemeinen Formaten gibt es solche, bei denen nichts frei wählbar ist: die Gegenseite schreibt vor, wie die Datei auszusehen hat, bis zur letzten Spalte. Diese Exporte findest du nicht im Sichern-Fenster, sondern in dem Modul, zu dem sie gehören.
Fehlt ein solches Format, baut es der Support als eigene Aktion. Auf diesem Weg entstanden sind Formate für weitere Buchhaltungen, für Webshops und für den Datenaustausch zwischen Firmen. Die Aktion liegt in einer Datei, die beim Aktualisieren des Programms unangetastet bleibt — dein Format überlebt jede neue Version.