Dabu Flow AG
DabuSoft Pro Handbuch

Mailvorlagen

Eure Rechnungen sehen anders aus als eure Mahnungen, und die Terminbestätigung sieht aus wie nichts davon. Dann zieht ihr um, und die neue Adresse muss in jede einzelne Mail.

Mailvorlagen sind das Gerüst für alle HTML-Mails, die DabuSoft Pro verschickt — Rechnung, Mahnung, Ticketantwort, Terminbestätigung, Newsletter. Angelegt werden sie meist beim Einrichten, danach fasst sie kaum jemand an. Die eine Entscheidung, die dabei alles andere leichter macht: Kopf- und Fusszeile sind eigene Vorlagen, auf die alle verweisen. Diese Seite zeigt, wie du eine Vorlage aufbaust, wie du ein Bild hineinbringst und wozu die zehn Textblöcke gut sind.

Woraus eine Vorlage besteht

Eine Mailvorlage ist ein Stück HTML mit Lücken darin. Das HTML gibt der Mail ihre Gestalt, die Lücken werden beim Versenden gefüllt — mit dem Namen des Empfängers, dem Betreff, dem Text. Du baust die Vorlage einmal und siehst dabei nie eine echte Mail, sondern immer das Gerüst.

Die Maske Mailvorlagen: oben Name, Datumsformat, Sprache und Modul, in der Mitte der HTML-Code, rechts die zweispaltige Platzhalter-Palette, unten das Anhang-Portal.NewsletterDeutschInfoÜbersichtTextblock & TrackingVorschauMailvorlageNewsletterDatumsformatDonnerstag, 27. August 2026 SpracheDeutschModulBriefHTML CodeCSS & Fusszeile<head>{Kopfzeile}<img src="cid:logo.jpg@354x1184"><h2>{Betreff}</h2><p>{Text}</p><p>{Titel00}<a href="{URL00}">{Text00}</a></p>{Fusszeile}KopfzeileFusszeileBetreffBriefanredeAnredeTitelNameVornameFirmaAbteilungFunktionSachbearbeiterGrussformelTelefonDurchwahlE-MailDatumBetreffTextweiter…TextURLabbestellenIhre ReferenzUnsere ReferenzReferenz 3Referenz 4Referenz 5Referenz 6Referenz 7Referenz 8Referenz 9Referenz 10+ Anhanginline <img: src="">Grösse cmBreiteHöhelogo.jpgcid:logo.jpg@354x118487.1 KB1184354
Der Reiter «Übersicht». Links das HTML, rechts die Platzhalter in zwei Spalten, unten die Anhänge. Grau ist ein Platzhalter, der im HTML schon steht, blau einer, der noch nirgends vorkommt — eine Vollständigkeitskontrolle auf einen Blick. Die rechte Spalte blättert über zehn Seiten, für jeden Textblock eine.
Angabe
was sie tut
«Mailvorlage»
der Name, unter dem du die Vorlage später auswählst.
«Sprache»
je Sprache eine eigene Vorlage. Übersetzt wird damit das Datum — Wochentag und Monatsname. Betreff und Text schreibst du selbst, in jeder Sprache neu.
«Modul»
schaltet die Platzhalter um und sonst nichts. Es bindet die Vorlage nicht an dieses Modul und schränkt nicht ein, wo du sie verwenden kannst.
«Datumsformat»
der Stift daneben öffnet einen Baukasten für das Datumsformat, mit einem Beispiel, das sich beim Tippen mitverändert.

Kopf- und Fusszeile sind eigene Vorlagen

Im HTML stehen «{Kopfzeile}» und «{Fusszeile}» — und dahinter steckt der Gedanke, der dieses Modul trägt. Beide sind selbst Mailvorlagen, angelegt wie jede andere, und jede Mail verweist auf sie. Änderst du das Logo, die Adresszeile oder den Rechtstext, änderst du eine Vorlage — und alle Mails haben es.

Die Alternative wäre, das ganze HTML in jede Vorlage zu schreiben. Bei drei Vorlagen geht das. Bei fünfzig ist jede Adressänderung ein Tagesprojekt, und eine wird vergessen.

Weil es Verweise sind und keine feste Einbindung, sind Varianten möglich. Die Mahnung nimmt dieselbe Fusszeile wie alles andere, aber eine eigene, rote Kopfzeile. Du legst sie als weitere Vorlage an und verweist von der Mahnung darauf. In der Liste stehen solche Bausteine zwischen den echten Vorlagen; erkennbar sind sie daran, dass ihr «Modul» leer ist.

Die beiden Verweise findest du nicht in der «Übersicht», sondern im Unter-Reiter «CSS & Fusszeile» — zusammen mit dem Betreff, dem Text und dem CSS.

Zehn Textblöcke, und ihre Namen sind die halbe Arbeit

Für Briefe und Newsletter hat jede Vorlage zehn Textblöcke. Ein Block besteht aus drei Teilen: einem Titel, einem Text und einer URL. Im HTML setzt du sie einzeln ein, so wie du sie brauchst — als Überschrift mit Absatz, als verlinkten Satz, als Knopf.

So sieht ein Block im HTML aus, der einen Satz mit einem Link daraus macht:
<p>{Titel00}<a href="{URL00}">{Text00}</a></p>

Im Reiter «Textblock & Tracking» gibst du jedem der zehn einen Namen. Und das ist der Teil, den man beim ersten Einrichten überspringt und später bereut: dieser Name erscheint nicht hier, sondern drüben im Brief — dort, wo jemand den Newsletter füllt und wissen muss, was wo hinkommt.

ohne Namen
mit Namen
Der Brief zeigt zehn Kästen: Textblock 00 bis Textblock 09
Der Brief zeigt Intro, Hauptthema, Warnung, Anmeldung
Wer füllt, rät, welcher Kasten wo landet
Wer füllt, sieht es

Ein Bild in die Mail bringen

Unten in der Maske liegt das Anhang-Portal. Es tut zwei Dinge auf einmal, und das zweite übersieht man leicht: es hängt die Datei an die Mail — und es baut die Zeichenkette, mit der du sie im Text platzierst.

  1. Datei über das Plus anhängen. In der Zeile stehen danach die Grösse, die Breite und die Höhe.
  2. In der Spalte «inline <img: src="">» steht jetzt ein fertiger Wert der Form cid:logo.jpg@354x1184. Er nimmt die Masse mit auf.
  3. Diesen Wert kopierst du nach oben ins HTML, an die Stelle, wo das Bild stehen soll: <img src="cid:logo.jpg@354x1184">

Der andere Weg ist ein Bild, das per Adresse im HTML steht: <img src="https://…">. Dann reist es nicht mit, sondern das Mailprogramm des Empfängers lädt es nach — oder eben nicht, je nach seinen Einstellungen. Die Mail bleibt dafür klein. Gib jedem Bild einen alt-Text, damit die Mail auch ohne Bild lesbar ist.

Was die Vorschau zeigt und was nicht

Der Reiter «Vorschau» rendert die Vorlage: Gerüst, Logo, Farben, Abstände — so, wie die Mail beim Empfänger ankommt. Die Platzhalter bleiben dabei als «{…}» stehen. Das ist kein Fehler, sondern der Zweck: es gibt hier keinen Beleg und keinen Empfänger, aus dem sich etwas auflösen liesse.

Brauchbar ist sie deshalb für zweierlei: ob das Gerüst hält — Kopf und Fuss sitzen, die Breite stimmt, nichts bricht um — und ob ein Platzhalter falsch geschrieben ist. Ein «{Bettreff}» fällt hier sofort auf, weil es zwischen den richtigen steht.

Wenn nichts oder das Falsche herauskommt

Woran es sich zu denken lohnt. Alles davon kommt aus dem, was das System tut — nicht aus einer Liste häufiger Fragen, denn Mailvorlagen richtet man meist einmal gemeinsam ein und danach kommt selten etwas zurück.

Ein Platzhalter steht wörtlich in der versendeten Mail
Er wird in dieser Mail nicht aufgelöst. Die Palette hätte ihn nicht angeboten — getippt geht er trotzdem hinein. Prüf, ob «Modul» richtig gesetzt ist und ob der Platzhalter in der Palette überhaupt vorkommt.
Das Bild ist ein Anhang statt eines Bildes im Text
Der Wert aus der Spalte «inline» steht noch nicht im HTML.
Das Logo fehlt beim Empfänger, in der Vorschau ist es da
Es steht per Adresse in der Vorlage, und das Mailprogramm des Empfängers lädt keine entfernten Bilder. Das stellt der Empfänger ein, nicht ihr. Soll es immer erscheinen, bette es über das Anhang-Portal ein.
Betreff und Text sind nicht zu finden
Beide stehen im Unter-Reiter «CSS & Fusszeile», nicht in der Übersicht.
Eine Änderung wirkt in allen Mails auf einmal
Dann hast du die gemeinsame Kopf- oder Fusszeile bearbeitet. Das ist ihr Zweck — soll es eine einzige Mail betreffen, leg eine Variante an und verweise von dieser einen Vorlage darauf.
Im Brief heissen die Textblöcke «Textblock 00» bis «09»
Dann sind sie in der Mailvorlage nicht benannt. Der Name wird dort vergeben, im Reiter «Textblock & Tracking».

Handgriffe, die viel Zeit sparen

Die zweite Vorlage duplizierst du. Das Plus oben bietet «Mailvorlage duplizieren» an, und die Kopie bringt den Betreff gleich mit. Für eine Reihe ähnlicher Mails ist das der kürzeste Weg.

Die graue Hälfte der Palette ist deine Checkliste. Wenn du eine Vorlage fertig glaubst, geh die Palette durch: was grau ist, steht im HTML. Ein Platzhalter, den du erwartest und der noch blau ist, fehlt.

Fang mit Kopf und Fuss an, nicht mit der ersten Mail. Wer die beiden zuerst anlegt, baut jede weitere Vorlage in Minuten — und wer sie später herauslöst, macht dieselbe Arbeit zweimal.

Sprachneutrale Bausteine brauchst du kein zweites Mal. Eine Kopfzeile, die ausser dem Logo keinen Text enthält, gilt für alle Sprachen. Erst wenn Text darin steht, braucht sie je Sprache einen eigenen Datensatz.

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