Ist Anna die Mutter von Beat, dann ist Beat der Sohn von Anna. Erfassen willst du das einmal, nicht zweimal.
Damit das gelingt, steht in dieser Liste zu jeder Beziehung auch die Gegenrichtung — und zwar zweimal, weil sie vom Geschlecht der anderen Person abhängt. «Mutter» hat als Gegenbeziehung «Tochter» oder «Sohn». Diese Seite zeigt, wie die fünf Spalten zusammenspielen, warum die Liste in Paaren wächst und was du beim Ergänzen bedenken musst.
Eine Beziehung, zwei Richtungen
In den Adressen hältst du fest, wie zwei Personen zueinander stehen. Die Liste steht unten links — dort teilen sich mehrere Listen einen Platz, über das Dreieck schaltest du auf «Bezugspersonen» um. Welche Beziehungen dabei zur Auswahl stehen, legst du hier fest.
Verwandtschaft ist der häufigste Fall, aber nicht der einzige. Genauso lassen sich Betreuungs- und Anstellungsverhältnisse abbilden — Au-Pair, Nanny, Betreuerin, Tagesmutter, Pflegeeltern — und soziale Beziehungen wie Nachbarn oder Freunde der Familie. Was bei euch vorkommt, legst du an.
Der Kern der Sache steht in den zwei rechten Spalten. Eine Beziehung ist nie einseitig: ist Anna die Mutter von Beat, dann ist Beat der Sohn von Anna. Damit das Programm die Gegenrichtung selbst einträgt, muss es sie kennen — und weil sie vom Geschlecht der anderen Person abhängt, gibt es sie zweimal.
Spalte
was sie enthält
«Geschlecht»
für wen diese Beziehungsart gilt: weiblich, männlich — oder beides, wenn derselbe Name für beide passt («Pflegekind», «Göttikind», «Au-Pair»).
«Beziehungsart»
der Name der Beziehung.
die Spalte mit dem Sprachwähler
derselbe Name in einer anderen Sprache. Oben im Spaltentitel wählst du, welche du gerade bearbeitest.
«Gegenbeziehung F»
wie die Gegenrichtung heisst, wenn die andere Person weiblich ist. Bei «Mutter» steht hier «Tochter».
«Gegenbeziehung M»
dasselbe für eine männliche Gegenperson. Bei «Mutter» steht hier «Sohn».
Warum die Liste in Paaren wächst
Ausgeliefert werden zwölf Beziehungen in sechs Paaren: Mutter und Vater, Tochter und Sohn, Grossmutter und Grossvater, Enkelin und Enkel, Tante und Onkel, Nichte und Neffe. Das ist der Anfang, nicht die Grenze — eine gewachsene Installation führt leicht mehrere Dutzend. Dass sie paarweise stehen, ist kein Zufall, sondern die Folge des Aufbaus.
Beziehungen in mehreren Sprachen
Die Beziehungsart lässt sich je Systemsprache hinterlegen — der Wähler im Spaltentitel schaltet um, welche du gerade bearbeitest. Nötig ist das, wenn die Beziehung beim Kunden sichtbar wird, etwa in einem Ausdruck.
Wenn nichts oder das Falsche herauskommt
Was du siehst
Woran es liegt
Ich trage eine Beziehung ein, bei der anderen Person steht nichts
Bei dieser Beziehungsart fehlt die Gegenbeziehung — je nach Geschlecht der anderen Person die Spalte «Gegenbeziehung F» oder «Gegenbeziehung M».
Die Gegenrichtung stimmt nicht mit dem Geschlecht überein
Die beiden Spalten sind vertauscht. F gehört zur weiblichen Gegenperson, M zur männlichen.
Eine neu angelegte Beziehung taucht in der Auswahl nicht auf
Prüf, ob sie in der Liste steht und ob das «Geschlecht» gesetzt ist.
In einer anderen Sprache steht die Beziehung leer
Für diese Sprache ist nichts hinterlegt. Schalt die Spalte um und trag den Namen nach.